Deisterzwerge
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Landfrauen erkären Deisterzwergen Landwirtschaft

  • Schaumburger Wochenblatt, 27.04.2011
    Gesund zu essen ist für die Kinder jetzt ganz natürlich - Landfrauen erkären Deisterzwergen Landwirtschaft / Melken an der Attrappe
    BAD NENN­DORF (Ka). Das Pro­jekt "Trans­pa­renz schaf­fen" der Land­wirt­schafts­kam­mer in Zu­sam­men­ar­beit mit den Land­frauen stieß bei den Deis­terzwer­gen auf größtes In­ter­es­se. Der Wald­kin­der­gar­ten ober­halb der Moos­hütte im Deis­ter emp­fing die Land­frauen Chris­tina Ko­ner­ding und Bär­bel Bo­cher­ding mit Be­geis­te­rung, denn die bei­den en­ga­gier­ten Frauen ent­führ­ten die jun­gen Bür­ger der Stadt in die Welt der natür­li­chen Le­bens­mit­tel. Die Na­tur spielt bei den Deis­terzwer­gen eine große Rol­le, den sie er­le­ben und le­ben, er­fah­ren und be­grei­fen sie täg­lich aufs Neue. Wo kom­men Milch und Eier her und was steckt im Brot, wor­aus be­ste­hen Käse und But­ter, wel­che Früch­te, wel­ches Obst und Gemüse wach­sen in hei­mi­scher Um­ge­bung? Diese Fra­gen be­schäf­tig­ten die Kin­der und tauch­ten an Hand ei­nes Bil­der­bu­ches in Land­wirt­schaft rund um die Milch­kühe ein. Beim mor­gend­li­chen Frühstück ge­stal­te­ten die Teil­neh­mer ihre Brote mit Frisch­kä­se, But­ter und Gemü­sestück­chen zu lus­tig krea­ti­ven Brot-Ge­sich­tern und zum Mit­tag schnip­pel­ten alle Ge­nießer Möhren, Kohl­ra­bi, Fen­chel und Kar­tof­feln. Die Deis­terzwerge koch­ten ü­ber ei­ner Feu­er­stelle ihr ei­ge­nes Süpp­chen und löf­fel­ten es an­sch­ließend mit Ge­nuss aus. Wie es auf ei­nem Bau­ern­hof zu­geht, das durf­ten die Kin­der im Al­ter von 3 bis 6 Jah­ren auf dem Hof von Ma­rina Teck­len­burg er­le­ben. Die Land­ma­schi­nen wa­ren ebenso in­ter­essant, wie die Tie­re. Ka­nin­chen wur­den ge­strei­chelt, Hüh­ner be­ob­ach­tet und die An­kunft ei­nes Eies be­ju­belt, die Pfer­de­box wurde mit Stroh aus­ge­legt und die Kälb­chen nebst Kühe wur­den ge­füt­tert. Die Perde auf der Weide wa­ren eben­falls einen Be­such wert. Natür­lich gab es auch einen tüch­ti­gen Schluck fri­sche Milch und dazu selbst­ge­ba­ckene Waf­feln. Das Le­ben auf dem Land ge­fiel den Kin­dern aus­ge­zeich­net. Es gab so­viel zu ent­de­cken und aus­zu­pro­bie­ren. Die Stroh­bal­len wa­ren ein wun­der­ba­rer Spiel­platz zum To­ben und Ver­ste­cken, doch auch der Ler­n­ef­fekt kam nicht zu kurz. Mit ei­nem Stein rie­ben die Kin­der Ge­treide auf ei­nem Brett und ern­te­ten fei­nes Mehl und auch die Fahr­rad-Ge­trei­demühle blieb nicht un­be­setzt. An ei­ner Kuh-At­trappe üb­ten die Jung­bau­ern das Mel­ken und stampf­ten aus Sahne eine Por­tion But­ter. Die Teil­neh­mer sam­mel­ten viele neue Ein­drü­cke und dank­ten den Land­frauen mit Lie­dern für diese auf­re­gend schöne Zeit. Fo­to: ka

    Bäckereibesuch
  • Schaumburger Wochenblatt, 12./13.03.2011
    Zwerge backen ihre Kekse selbst - Deisterzwerge genießen kreative Backstunden 

Eine Mär­chen­erzäh­le­rin besucht die Deisterzwerge

  • Schaumburger Wochenblatt, 01.12.2010
    Der Wald birgt viele Märchen
    BAD NENN­DORF (Ka) Die Kin­der des Wald­kin­der­gar­tens be­kom­men von ih­ren Er­zie­he­rin­nen sehr oft Mär­chen vor­ge­le­sen. Meist sind es Mär­chen der Ge­brü­der Grimm. Da­von kön­nen die auf­merk­sa­men Zuhö­rer in­zwi­schen schon sehr viele mit ei­ge­nen Wor­ten wi­der­ge­ben. Um den Rah­men noch span­nen­der und in­ter­essan­ter zu ge­stal­ten, kam vor Be­ginn der Ad­vent­s­zeit die Mär­chen­erzäh­le­rin, Ute Brod­ziak-Mu­dra aus Stadt­ha­gen, zum Bau­wa­gen im Deis­ter. Die Deis­terzwerge und de­ren El­tern nah­men mit großem In­ter­esse ihre Plätze am La­ger­feuer ein. Die Er­zie­he­rin­nen hat­ten im Vor­feld schon eine mär­chen­hafte Ku­lisse auf­ge­baut, um den Wohl­fühl­ef­fekt zu si­chern. Die In­halte des Mär­chens wa­ren sehr viel­fäl­tig und spiel­ten sich zur Freude der Jüngs­ten eben­falls im Wald ab. In klei­nen Tie­ren schlum­mert großes, so er­fuh­ren die Kin­der und iden­ti­fi­zier­ten sich ge­dank­lich mit der kleine Amei­se, die dem Fuchs hel­fen konn­te. Es war eine an­ge­nehme mär­chen­hafte Stun­de, die viel zum Schmun­zeln aber auch zum Nach­den­ken be­reit­hiel­t.­ Fo­to: ka

Vereinsausflug

  • Schaumburger Wochenblatt, 28.07.2010
    Abenteuer auf dem Schiff - Kindergarten steckt fest
    BAD NENN­DORF (em). Einen auf­re­gen­den Aus­flug ha­ben die Kin­der und El­tern des Wald­kin­der­gar­tens Deis­terzwerge aus Bad Nenn­dorf er­lebt. Die ins­ge­samt ü­ber 30 Teil­neh­mer saßen auf ih­rem Schiff mehr als 20 Mi­nu­ten in der ge­leer­ten Schleuse in Min­den fest, da sich das Tor nicht öff­nen ließ. Weil sich das glei­che Pro­blem bei der Rück­fahrt durch die Schleuse er­neut zeig­te, dau­erte zur Be­geis­te­rung der Kin­der die Schif­fahrt auf dem Mit­tel­land­ka­nal und der We­ser ins­ge­samt fast drei Stun­den. Da war es dann auch kein Wun­der, dass sich die Teil­neh­mer im An­schluss erst ein­mal kräf­tig mit Brat­wurst und Pom­mes im Park­cafe im Schloss­gar­ten in Bücke­burg stärk­ten. Im Rah­men des all­jähr­li­chen Som­mer­aus­flugs teilte die erste Vor­sit­zende Stella Danker mit, dass kurz­fris­tig auch noch zwei Plätze im Kin­der­gar­ten nach den Som­mer­fe­rien frei sind.
     

Kooperation mit der Mooshütte

  • Schaumburger Nachrichten, 02.07.2010 19:04 Uhr
    Die „Deisterzwerge“ wollen bekannter werden
    Samtgemeinde Nenndorf (sk). Die Betreiber der „Mooshütte“ im Deister an der B65 wollen die „Deisterzwerge“ unterstützen. Beate und Thomas Flügge stellen dem benachbarten Waldkindergarten darum den Gasthaus-Parkplatz für ein Sommerfest am Sonntag, 22. August, zur Verfügung.

    Thomas und Beate Flügge (vorn) freuen sich mit „Deisterzwergen“, Erzieherinnen und Vereinsvorsitzenden auf das Sommerfest. Foto: sk

    „Achtung Kindergarten“ mahnt ein Schild Autofahrer auf dem Weg durch den Wald zur „Mooshütte“. Das bekannte Waldgasthaus taucht nach wenigen hundert Metern auf, der Kindergarten bleibt verborgen. Dessen Domizil, ein umfunktionierter und liebevoll ausgestattete Bauwagen, steht oberhalb der „Mooshütte“ hundert Meter abseits im Wald verborgen. Kaum ein Restaurantgast „verirrt“ sich dorthin. Das finden Stella Danker und Thorsten Kruckenberg sehr schade. Über Besucherinteresse und allgemein über öffentliches Interesse an der Arbeit des Kindergartens würden die Vorsitzende des Kindergarten-Trägervereins und deren Stellvertreter sehr freuen.
    „Uns fehlt nach wie vor der Bekanntheitsgrad“, sagte Kruckenberg gestern im Pressegespräch. Der Waldkindergarten, in dem morgens 15 Kinder betreut werden, ermögliche den Kleinen Beschäftigung mit der Natur, fördere unter anderem die Kreativität der Kinder und deren Sozialverhalten, erklärte Stella Danker.
    Beate und Thomas Flügge waren sofort bereit, den Parkplatz der „Mooshütte“ für ein Sommerfest zur Verfügung zu stellen, was wiederum dem Image des Gastronomiebetriebes zugute kommt. Nach dem Fest soll die Nachbarschaftskooperation weitergehen, unter anderem ein Schaukasten der „Deisterzwerge“ am Lokal aufgestellt werden.
    Das Sommerfest beginnt um 14 Uhr. Spiele werden organisiert und ein Waldkindergarten-Quiz aufgelegt. Livemusik ist dabei, und stündlich werden interessierte Besucher zum Bauwagen-Domizil geführt.
  • Schaumburger Wochenblatt vom 07.07.2010
    BAD NENN­DORF (Ka). Der Wald­kin­der­gar­ten "­Deis­terzwer­ge" un­ter dem Vor­sitz von Stella Danker, setzt ver­stärkt auf sei­nen Be­kannt­heits­grad und ver­an­stal­tet am Sonn­tag, 22. Au­gust, ab 14 Uhr, ein Som­mer­fest auf dem Park­platz der Wald­gast­stätte "­Moos­hüt­te". Mit die­sem open-air-Event für die Deis­terzwerge und de­ren Fa­mi­li­en, wie auch für in­ter­es­sierte El­tern mit Klein­kin­dern geht der Wald­kin­der­gar­ten eine neue Ko­ope­ra­tion mit der Moos­hütte ein. Be­reits vor zwei Jah­ren spen­de­ten die Moos­hüt­ten-Be­trei­ber Tho­mas und Beate Flügge am Va­ter­tag (Christi Him­mel­fahrt) einen Teil des Bier-Ver­kaufs­er­lö­ses dem Wald­kin­der­gar­ten, um ihn fi­nan­zi­ell in den na­tur­ver­bun­de­nen Pro­jek­ten zu un­ter­stüt­zen. Ge­treu dem Mot­to: "Auf eine gute Nach­bar­schaft und zum Wohl des Nach­wuch­ses in der Samt­ge­mein­de", re­gie­ren die Deis­terzwerge in der Nähe. Sie be­fin­den sich mit ih­rem Bau­wa­gen, der Schutz ge­gen Re­gen und Kälte bie­tet, und ei­ner Feu­er­stelle rund 100 Me­ter von der Wald­gast­stätte ent­fernt. Nur we­nige Deis­ter­freunde wis­sen um die Ak­ti­vitäten und das Be­ste­hen der Deis­terzwer­ge. Der gut be­treute Nach­wuchs tum­melt sich in den Vor­mit­tags­stun­den von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr im Wald. 15 Kin­der im Al­ter von 3 bis 6 Jah­ren und zwei Er­zie­he­rin­nen spie­len, tan­zen, sin­gen, er­le­ben, er­obern und be­ob­ach­ten mit al­len Sin­nen die Na­tur und ge­nießen die vier Jah­res­zei­ten. Da­bei wird das Im­mun­sys­tem ge­nauso an­ge­regt und ge­stärkt, wie die Krea­ti­vität und die Fan­ta­sie der Kin­der. Es ist ein täg­li­ches Er­leb­nis und eine ganz­heit­li­che För­de­rung in ei­ner grü­nen Oa­se, was den Nach­wuchs be­geis­tert. Die Be­we­gungs­frei­heit un­ter dem Blät­ter­dach lässt viel Platz und Raum für eine po­si­tive Be­zie­hung zur Na­tur. Am Tag der of­fe­nen Tür, 22. Au­gust, kön­nen sich In­ter­es­sen­ten von den reich­hal­ti­gen An­ge­bo­ten und dem päd­ago­gi­schen Kon­zept vor Ort ü­ber­zeu­gen. Stünd­li­che Führun­gen vom Moos­hüt­ten-Park­platz zum Wald­kin­der­gar­ten-Bau­wa­gen ge­ben Auf­schluss ü­ber das Le­ben der Kin­der in und mit der Na­tur. Zu­dem sind Mit­mach-Spie­le, ein Wald-Quiz, eine Hüpf­burg, Mu­sik, Ku­li­na­rik und vie­les mehr ge­plant. Fo­to: ka

Neuer Vorstand ist gewählt

  • Schaumburger Wochenblatt vom 24.03.2010
    Stella Danker ersetzt Sandra Neumann / Positive Bilanz auf Hauptversammlung
    BAD NENN­DORF (em). Ei­nige Ver­än­de­run­gen hat es im Vor­stand des Nenn­dor­fer Wald­kin­der­gar­tens "­Deis­terzwer­ge” ge­ge­ben. So hat die bis­he­rige Vor­sit­zende San­dra Neu­mann ih­ren Pos­ten an Stella Danker ab­ge­ge­ben. Neuer zwei­ter Vor­sit­zen­der ist Thors­ten Kru­cken­berg aus Bad Nenn­dorf. Mit der Ab­gabe des Vor­sit­zes durch San­dra Neu­mann geht zu­gleich eine kleine Ära zu En­de: Neu­mann lei­tete seit Grün­dung im Jahr 2005 den Ver­ein und war maß­geb­lich an der Ge­stal­tung und des Kon­zepts des Kin­der­gar­tens be­tei­ligt. Sie bleibt je­doch auch wei­ter­hin dem Ver­ein und dem Vor­stand als Schrift­füh­re­rin er­hal­ten. Zu­dem hilft sie auch bei der Be­treu­ung der Kin­der aus, wenn eine der bei­den haupt­amt­li­chen Er­zie­he­rin­nen An­nett Wo­dak und Chris­tiane Tanz krank sind oder sich im Ur­laub be­fin­den. So sieht er aus: Der neue Vor­stand des Wald­kin­der­gar­tens "­Deis­terzwer­ge"

    Ver­vollstän­digt wird der Vor­stand durch die Kas­sie­rin Chris­tine Doh­meyer und den Bei­sit­zer Heiko Tegt­mei­er. Zu El­tern­ver­tre­tern wur­den Ra­mona Cwi­klin­ski und Jes­sica Hoff­mann ge­wählt. Nach wie vor er­freut sich der Wald­kin­der­gar­ten, der von ma­xi­mal 15 Kin­der be­sucht wird, ei­nes großen Zu­spruchs und bil­det eine Al­ter­na­tive zu den be­ste­hen­den herkömm­li­chen Kin­der­gär­ten in der Samt­ge­mein­de. Ge­schützt bei schlech­tem Wet­ter durch einen aus­ge­bau­ten Bau­wa­gen ver­brin­gen die Kin­der die meiste Zeit im Frei­en. Ab ge­fühl­ten zehn Grad mi­nus und Sturm wei­chen die Kin­der und ihre Er­zie­her auf die Sport­halle in Wal­tring­hau­sen aus, so­dass die Ge­sund­heit und Si­cher­heit der Deis­terzwerge stets ge­währ­leis­tet ist. Seit rund ei­nem Jahr ver­fügt der Ver­ein mitt­ler­weile auch ü­ber einen ei­ge­nen Ma­te­ri­al­wa­gen und es soll eine neue Toi­lette ge­baut wer­den, da die bis­he­rige um­funk­tio­nierte Te­le­fon­zelle druch eine Sie­ben­schlä­fer­fa­mi­lie be­setzt wor­den ist. Großen Zu­spruch ern­tete im letz­ten Sep­tem­ber das fünf­jäh­rige Be­ste­hens­fest rund um den Bau­wa­gen. Auch ver­fügt der Ver­ein nun­mehr ü­ber eine ei­gene In­ter­netseite ww­w.­deis­terzwer­ge.­de. Auch bei der Zu­sam­men­set­zung der Kin­der des Wald­kin­der­gar­tens hat es eine Ver­schie­bung ge­ge­ben: Ka­men in den ers­ten Jah­ren die Kin­der vor­wie­gend aus dem Raum Hohn­hor­st/Has­te, so setzt sich die Gruppe nun­mehr auch aus zahl­rei­chen Deis­terzwer­gen di­rekt aus Bad Nenn­dorf zu­sam­men. Fo­to: pri­vat


Spende für die Deisterzwerge

  • Schaumburger Wochenblatt vom 06.01.2010
    Unterstützung für die "Deisterzwerge
    BAD NENN­DORF (m­k). Re­gina Wal­ter, Doro Braun und Ur­sula Haupt konn­ten in die­sem Jahr den "­Deis­terzwer­gen" einen Scheck ü­ber­rei­chen. Die Frauen ha­ben eh­ren­amt­lich gut er­hal­tene Klei­dungs­stücke, die ge­spen­det wur­den, zum Ver­kauf auf den Floh­markt ge­bracht. Der Rei­ner­lös kommt nun den Kin­dern zu gu­te. Frau Hap­ke, Rei­ni­gungs­ar­bei­ten, Gar­ten- und Außen­pfle­ge, spen­dete Süßig­kei­ten für die Zwerge da­mit Tüten ge­füllt wer­den konn­ten. Um die Ar­beit fort­set­zen zu kön­nen, benöti­gen die Frauen auch im neuen Jahr wie­der Klei­der­spen­den. Ab Ja­nuar steht dann ein klei­nes Gar­ten­haus in der Kra­mer­straße 3 zur Ver­fü­gung, das je­weils am Mitt­wochnach­mit­tag ab 15 Uhr geöff­net ist. Hier kön­nen Spen­den ab­ge­ge­ben wer­den. Te­le­fo­nisch sind die "­Deis­terzwer­ge" un­ter 05723/982101 zu er­rei­chen.

5-Jahr-Feier vom 27.09.09

  • Schaumburger Nachrichten, 27.09.2009 21:04 Uhr
    Bad Nenndorf / Waldkindergarten - Geburtstagsfest wird zum Picknick
    Mit Rücksicht auf eine Siebenschläfer-Familie, vielen Gästen, Gitarrenklängen, Grillgut und Kindertheater haben die Nenndorfer „Deisterzwerge“ das fünfjährige Bestehen ihres Waldkindergartens gefeiert.
    Bad Nenndorf. „Nächste Toilette: Mooshütte“ – so steht es auf dem Schild an der grünen Tür der ehemals gelben Telefonzelle, die den Kindern des Waldkindergartens „Deisterzwerge“ normalerweise als Öko-Klo dient. Ein mit Rindenmulch gefüllter Eimer steht immer noch in der Kabine, aber unter dem Dach hat sich eine Siebenschläfer-Familie eingenistet und darf nicht gestört werden, nicht zuletzt weil diese Art vom Aussterben bedroht ist. Dabei können sich die Siebenschläfer voll auf die Waldkinder verlassen. Alle haben Freude am „Siebenschläfer-Hotel“, und die Eltern finden den Weg zur benachbarten Gaststätte ebenfalls akzeptabel.
    Am 1. Oktober 2004 fing alles an, als dank Vereinsgründung rund 15 Kinder vom dritten Lebensjahr bis zum Schulalter, im Walde spielen, lernen und toben durften. Dank „Kyrill“ sind sie sogar sturmerprobt. Allerdings, schränkt Vereinsvorsitzende Sandra Neumann ein, gehe man bei Sturmwarnung nicht in den Wald, sondern in die Turnhalle von Waltringhausen. Bei „Kyrill“ seien das seinerzeit vier Tage gewesen.
    Zur Geburtstagsfeier gestern war aber schönster Altweibersommer angesagt. Der Grill kokelte ab 11 Uhr, als den Gründungsmitgliedern, Erzieherinnen, Eltern und Sponsoren wie dem Wirtschaftsforum Haste freundlichst gedankt wurde. Das Laub spendete ausreichend Schatten, üppig gedeckte Tische mit etlichen Kannen Kaffee ließen die Geburtstagsfeier der Deisterzwerge zum riesigen Picknick werden. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Darren Spalding mit seiner Gitarre, und die Theater-Arbeitsgemeinschaft der Grundschule Haste kam als Hase oder Schaf kostümiert zur Freilicht-Aufführung. Goldenes Wetter führte zu vollen Parkplätzen rund um die Mooshütte. Wer mit dem Rad oder per Pedes kam, war klar im Vorteil. ems

                                          

 

  • Schaumburger Wochenblatt, 17.10.09

Rückblick auf fünf Jahre Waldgeschichte Deisterzwerge feiern mit Gründungsmitgliedern
BAD NENNDORF (Ka) Anlässlich des 5. Jubiläums des Waldkindergartens veranstalteten die Deisterzwerge mit ihren Erzieherinnen ein großes Fest an ihrem Bauwagen oberhalb der Waldgaststätte Mooshütte. Im Beisein ihrer Familien, den Gründungsmitgliedern und vielen geladenen Gästen wurde das kleine Jubiläum ganz groß in Szene gesetzt. Die Vereinsvorsitzende Sandra Neumann konnte Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese und Sigmar Sandmann (SPD) begrüßen und ließ die Zeit Revue passieren. Von der Idee, der Bedarfsanalyse, der Finanzierung und der Betriebserlaubnis bis hin zur gut funktionierenden und pädagogisch wertvollen Kindertagesstätte in Mutter Natur, galt es viele Vorschriften einzuhalten. Es war ein langer Weg und sehr viel Arbeit, erinnerte sich Neumann und überreichte den Erzieherinnen Blumen und Präsentkörbe an besonders engagierte Gründungs- und Vorstandsfamilien. Der Waldkindergarten hat sich etabliert und findet sehr guten Zuspruch und rege Nachfrage. Es gibt derzeit nur noch zwei freie Plätze, so Neumann und weiß, dass diese in Kürze wieder Besetzungen finden. Die Jüngsten stimmten feierlich den Deisterzwergen-Hit an und die Theater-AG der Grundschule Haste überraschte mit einer Darbietung. Im Wald regierte Volksfest-Stimmung, denn an Festzeltgarnituren und unter Pavillons genossen die Gäste Köstlichkeiten aus den heimischen Küchen. Für Kurzweil und Unterhaltung sorgte auch der Spiele-Parcours. Geschicklichkeit war ebenso gefragt, wie Konzentration. Beim Stoffbeutelbemalen, Holzscheibensägen und auch an der offenen Feuerstelle ging es mit Stockbrotbacken gesellig zu. Untermalt wurde das Event von Darren Spalding an der Gitarre.

                  

 

 

  • Schaumburger Wochenblatt am 22.07.2009
    Brüggenwirth empfängt Deisterzwerge vom Waldkindergarten auf seinem Obsthof in Ohndorf
    OHNDORF (Ka). Die Deisterzwerge vom Waldkindergarten Bad Nenndorf durften sich auf süße Stunden freuen. Sie besuchten den Obsthof Brüggenwirth, um die roten Kirschen zu pflücken. Heike Brüggenwirth nahm sich den Jüngsten an und hielt gesunde Leckereien für alle bereit. Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Stachelbeeren ließen die Herzen der Kinder höher schlagen. Keine Schokolade und kein Bonbon stand in diesen naturverbundenen köstlichen Momenten höher im Kurs als die saftigen Beeren der Saison. Nach der gesunden und vitaminreichen Stärkung zog die Gemeinschaft über die Felder zur Kirschplantage. Unter großen Netzen, in Sicherheit vor den Vögeln, konnten die Kinder dann ihre mitgebrachten Körbe füllen und natürlich auch nach Herzenslust naschen. Das Kirschkernweitspucken zog seine Runden und animierte zu einem kleinen Wettbewerb. Die muntere Schar hielt dabei stets die Augen offen und nahm auch viele kleine Lebewesen wahr. Marienkäfer und Marienkäferlarven sorgten für großes Interesse und viele Fragen an die Obst-Expertin, die den Kindern sach- und fachgerecht Rede und Antwort stand. Das Augenmerk der Besucher galt ebenfalls dem Brüggenwirth-Erdbeerfeld, denn die Jüngsten konnten auch diesem Pflück- und Genuss-Ereignis nicht widerstehen. Nach den vitaminreichen und informativen Stunden und das neue Wissen über die Vielfalt der heimischen Früchte, verabschiedeten sich die Genießer und versprachen recht bald mit Mama und Papa auf den Obsthof zurückzukehren, denn frisch gepflückt schmeckt es doppelt so gut.

                            
     

  • Schaumburger Wochenblatt am 09.05.2009
    Kinder pflanzen Bergahorn
    Kinder-Pflanzaktion am Tag des Baumes / Von Förster Weidner begleitet
    BAD NENNDORF (Ka). Die Deisterzwerge des Waldkindergartens engagierten sich am Tag des Baumes mit einer Pflanzaktion. Im Mittelpunkt stand der Baum des Jahres, der Bergahorn. Die Erzieherinnen informierten die Kindern über den Bergahorn und so staunten sie nicht schlecht, dass der Baum ca. 40 Meter hoch werden kann. Das sind 40 dreijährige Kinder übereinander. Darunter konnten sich die jungen Teilnehmer schon viel vorstellen. Die Blätter sind durch 5 größere Zacken geprägt und auch die Blattfarbe "grün" mit unterem Schimmer in den Tönen rot oder blau, fand Faszination. Die Kinder konnten mit dieser Information den Bergahorn von seinem Verwandten, dem Spitzahorn unterscheiden lernen. Die Stiftung "Menschen für Bäume" hat gemeinsam mit dem Deutschen Forstverein und dem Bundesverband Waldkindergärten auf Anregung des Waldkindergartens "Waldwichtel" der Heussstadt Brackenheim alle Waldkindergärten aufgerufen, am Tag des Baumes den Bergahorn zu pflanzen und die Mitglieder des Forstvereins um Unterstützung der Aktion gebeten. Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Stiftung Menschen für Bäume: "Kinder wachsen heute in einer reizüberfluteten Umwelt auf. Sie wissen wohl, wie man einen Fernseher, DVD-Player und einen Computer bedienen kann, jedoch wissen sie leider oft sehr wenig von den Abläufen in der Natur. Hingegen werden sie jeden Tag für viele Stunden mit akustischen und visuellen Reizen überschüttet." Der Präsident des Deutschen Forstvereines, Dr. Anton Hammer fugte hinzu: "Die Förster leisten wertvolle Arbeit für die Menschen. Es liegt uns sehr am Herzen, den Kindern diese Arbeit näher zu bringen und ihnen zu erklären, was der Wald mit ihrem Leben zu tun hat". Begleitet wurde die Aktion durch den Förster Ralph Weidner. Er brachte einen jungen Bergahorn mit, den er mit den Kindern an einer geeigneten Stelle und zwar in der Nähe des Bauwagens oberhalb der Mooshütte einpflanzte. Um den jungen Baum vor Wind und starken Wettereinflüssen zu schützen, bekam er einen Pfahl als Halt. Einige Eltern beteiligten sich an der Pflanzaktion und würdigten das Werden und Wachsen des neuen Waldbewohners. Die feierliche Zeremonie wurde mit Bratwürstchen und Getränken gehuldigt. Die Deisterzwerge stehen als Pate hinter dem jungen Baum und werden ihn nun regelmäßig gießen, damit er eines Tages seine stolze Höhe erreicht.

 

Waldkindergarten Bad Nenndorf e. V. - Deisterzwerge | deisterzwerge.bike@web.de