Deisterzwerge
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Konzeption Waldkindergarten Bad Nenndorf e. V.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
A: Einleitung
B: Allgemeine pädagogische Inhalte
C: Ziele
D: Methodisches Vorgehen
E: Vernetzung innerhalb des Gemeinwesens
F: Alltägliche Aktivitäten im Wald
G: Spezielles und Wissenswertes zum Waldkindergarten
Nachwort

Vorwort
Die heutige Lebensumwelt bietet einen Bewegungsraum, der häufig durch z.B. dicht befahrene Straßen, wenig und oft zerstörte Spielplätze, geringen Wohnraum und Schilder mit der Aufschrift „Spielen verboten“ gekennzeichnet ist. Durch dieses unattraktive Bewegungsangebot wird die Lust und die Möglichkeit zur Bewegung eingeschränkt und behindert.

Verstärkter Medienkonsum, wie z. B. Verweilen vor dem Fernseher oder Spiele am Computer, fördern die Bewegungslosigkeit.

Die Zeit zum freien Spiel wird immer knapper, da die Kinder schon früh einen vollen Terminkalender haben und von Institution zu Institution gefahren werden.

Wir Erwachsenen werden unserer Vorbildfunktion in Bezug auf Bewegung nicht immer gerecht. Oft benutzen wir das Auto, um den zwei Straßen entfernten Supermarkt zu erreichen, Waldspaziergänge und Fahrradtouren werden immer seltener.

Viele Kinder sehen dem Leben heute zu, statt selber auszuprobieren und es zu erleben. Diese Veränderungen bleiben nicht ohne Wirkung und nehmen Kindern die Voraussetzung für natürliches Lernen und eine ungestörte Entwicklung.

„Alles, was ich Kindern zeige, können sie nicht mehr selber entdecken.“
(J. Piaget)

Die Eigentätigkeit, die Erfahrung aus erster Hand, ist für das Kind immens wichtig, um durch eigenes Handeln zu lernen, Zusammenhänge zu begreifen und den Dingen auf den Grund zu gehen. Nur das eigene Tun ermöglicht Kindern, Erfahrungen mit sich selber und ihrer Umwelt zu machen und diese auch zu verstehen. Durch diese Form des Lernens kann Gelerntes verinnerlicht, variiert und abstrahiert werden. Nur so haben die Kinder die Möglichkeit, sich in ihrer Umwelt zurecht zu finden und auf diese Umwelt Einfluss zu nehmen.

Jedes Kind gilt als eine eigenständige Persönlichkeit, deshalb ist es im täglichen Geschehen um so wichtiger, es dort abzuholen, wo es steht und so anzunehmen, wie es ist.

In einer angenehmen Atmosphäre und mit einem kindgerechten Umgang können die Kinder den Kindergarten als das erleben, was er ist: ein Ort, an dem sie ebenso sie selbst sein dürfen wie zu Hause.

Alle Grundlagen der Persönlichkeit bauen sich auf Bewegung und Wahrnehmung auf. Der Körper und die Sinne sind die Erfahrungsmedien; sie sind das Mittel zur Erschließung der Welt – eine Brücke zwischen dem Inneren und dem Äußeren.

Die Bewegung, die Wahrnehmung, die damit verbunden Empfindungen und der handelnde Austausch mit unserer Umwelt sind Anfang und Ursprung unserer geistigen Entwicklung.

Damit die Persönlichkeit eines Kindes wachsen kann und in ein farbenfrohes Erwachsenenleben führt, braucht es Gelegenheiten zum Staunen, Suchen, Zweifeln, Ausprobieren, Innehalten, Erkennen und Erleben.

 

A: Einleitung

„Erkläre mir, und ich werde vergessen.
Zeige mir, und ich werde mich erinnern.
Beteilige mich, und ich werde verstehen.

(Maria Montessori)

Dieser Leitsatz ist uns insbesondere deshalb wichtig, da Folgendes gilt:

Der Mensch behält von dem

  • was er hört                    20%
  • was er sieht                   30%
  • was er hört und sieht      50%
  • was er nacherzählt         60%
  • was er selber tut            75%

Im Waldkindergarten vermitteln wir ein ganzheitliches, naturbezogenes und lebensnahes Lernen.

 

B: Allgemeine pädagogische Inhalte
Das Konzept begründet sich u.a. auf den Bildungszielen aus dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder (Hannover 2005) und schliesst die dort genannten methodischen Aspekte, sowie Erziehungspartnerschaft mit den Eltern und Zusammenarbeit von Tageseinrichtungen und Grundschule mit ein.

Strukturierendes Element der Waldkindergartenarbeit ist der jahreszeitliche Rhythmus. Der kontinuierliche Wandel, den die Natur im Laufe der Jahreszeiten vollzieht, wird als etwas erfahrbar, das nicht beschleunigt werden kann und einem festen Ablauf folgt. Die Zeit bekommt eine andere Dimension: statt schneller Entwicklungen sind langsam ablaufende Prozesse bestimmend (z.B. das Austreiben der Blätter).

Die Natur bietet eine Vielfalt an Bewegungsanlässen und -möglichkeiten. Im Wald werden Kinder mit Situationen konfrontiert, die für sie ungewohnt bzw. neu sind. Ein steil abfallender Hang, im Weg liegende Äste und der unebene Waldboden stellen für sie Herausforderungen dar. Diese werden nicht von vornherein optimal bewältigt, sondern nach ersten Erfahrungen neue Möglichkeiten ausprobiert und die alten entsprechend modifiziert. Auf diese Weise schulen die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten und entwickeln ein Vertrauen in sie. Motorische Fähigkeiten sind Ursprung allen Handelns und aller Erfahrungen. Diese sind wiederum übertragbar auf alle Bereiche des persönlichen Lebens jedes einzelnen Kindes. Um vielfältige Informationen über den Körper und die Umwelt zu erfahren, ist es wichtig, dass der Körper auf unterschiedliche Widerstände trifft (Steine, Bäume, Wurzeln, Erde...). Dies geschieht in der Bewegung. Je mehr Körperinformationen das Kind bekommt, desto fliessender werden die Bewegungsabläufe.

Fliessende Bewegungsabläufe bedeuten: Bewegungen sind planbar.

Die Fähigkeit der Bewegungsplanung bedeutet: Handlungen sind planbar.

Die Fähigkeit der Handlungsplanung bedeutet: Intelligenz.

Alle Sinne des Kindes – Tastsinn (fühlen), Hörsinn (hören), Geruchssinn (riechen), Geschmackssinn (schmecken), Sehsinn (sehen), Bewegungssinn (Körperbewegungen), Gleichgewichtssinn (Gleichgewicht, Orientierung) – werden in einer Differenziertheit angesprochen, die der Vielfalt der natürlichen Umgebung entspricht. Eine Aneignung mit allen Sinnen führt nicht nur zu einem anderen Eindruck von der Lebensumwelt, sondern auch zu einer differenzierten eigenen Körperwahrnehmung. Den Unterschied von Licht / Wärme und Schatten / Kälte auf dem Gesicht zu fühlen, ein Moospolster zu riechen und zu ertasten erweitert die Erfahrungsmöglichkeiten.

Die Förderung im psychomotorischen Bereich findet unter idealen Bedingungen statt. Die Entwicklung des Körpers und die des Geistes stehen in engem Zusammenhang. Das selbstbestimmte Tun und Kommunizieren der Kinder wird gefördert. Immer im Lernen und je nach Entwicklung des Kindes setzt es sich mit der dinglichen und der personellen Umwelt auseinander. Das Erfahren von Grenzerlebnissen im körperlichen Bereich schafft ein stabiles Fundament, um auch mit psychischen Belastungs- und Stress- Situationen besser umgehen zu können (z. B. Klassenarbeiten).

Das Kind kann bei einer Tätigkeit, bei einer Beobachtung verweilen entsprechend seines individuellen Bedürfnisses. So sammelt es intensive Erfahrungen, Erinnerungen und Identifizierungswerte. Verweilen ist wertvoll für das Kind, denn ein Kennzeichen unserer Zeit ist es, verplant zu sein mit wichtigen Terminen, „keine Zeit“ zu haben.

Die Phantasie und Kreativität des Kindes kann sich frei entfalten. Ein umgekippter Baum dient als Ladentisch, Tannenzapfen, Blätter, Rindenstücke, Federn werden zu Lebensmitteln, die im Laden angeboten werden. Die Kinder sind ohne vorgefertigtes Spielzeug zu eigenem Handeln herausgefordert, was einer passiven Konsumhaltung entgegenwirkt.

Zur ganzheitlichen Erziehung gehören die rhythmisch-musikalische Erziehung, das Vermitteln von Kulturgut wie Märchen und Geschichten. Lieder, Fingerspiele, Reime, Nachspielen von Geschichten, Rollenspiele, Basteln mit Naturmaterialien gehören zum Waldkindergartenalltag.

Musik hat eine wichtige Bedeutung für das Zusammenleben in der Gruppe. Die Kinder sollen spielerisch ermutigt werden gemeinsam zu singen und Musik zu machen, das fördert das Gruppengefühl. Die Stimme jedes einzelnen ist hierbei das wichtigste Instrument. Mittels Sprechgesang, Klatschspielen, Spiel- und Bewegungsliedern erfährt das Kind die Bedeutung von Tempo, Klang, Bewegung, Höhe und Tiefe. Zusätzlich wird die handwerkliche Geschicklichkeit beim Herstellen von Selbstbauinstrumenten gefördert. Mit einer neuen Kiste voller Rhythmusinstrumente werden Lieder und kleine Aufführungen begleitet.

Die Stille wird erfahrbar. Das genaue Hinhören, die Möglichkeit, differenzierteste Laute wahrzunehmen, fördert die innere Ruhe und die Konzentrationsfähigkeit.

Feuer, Wasser, Luft und Erde gehören zu den existentiellen Lebensgrundlagen des Menschen. Das Erleben dieser Elemente, der Umgang mit ihnen und den Naturerscheinungen wie Schnee, Regen, Nebel, Sonnenschein bereichert das Kind in seiner Persönlichkeit

a) Die soziale Erziehung im Waldkindergarten ermöglicht den Kindern, eigene Interessen zu erkennen und zu vertreten, einander zu helfen, Rücksicht zu nehmen und Verständnis zu haben, Geduld zu entwickeln und anderen zuzuhören.

b) Verhaltensauffällige Kinder haben die Chance, aufgrund neuer Erfahrungen und Erlebnisqualitäten neue Verhaltensmuster aufzubauen. Durch Bewegung in einem Raum „ohne Türen und Wände“ stauen sich Aggressionen im Körper gar nicht erst an. Der Wald bietet Möglichkeiten, sie abzubauen und in Kreativität umzuwandeln.

Die Bewegung in frischer Luft bei jeder Witterung fördert die Gesundheit und stärkt das Immunsystem der Kinder.

Der Aufenthalt im Wald ermöglicht den Kinder eine positive Beziehung zur Natur und zum Leben überhaupt. Im Wald können sich die Kinder unmittelbar als Teil der Natur erleben.     

Sie erhalten einen ursprünglichen Zugang, wodurch die Natur einen Eigenwert erhält, der unabhängig von ihrem Nutzen für den Menschen ist.

 

C: Ziele

„Wenn ein Kind die ersten sechs Jahre seines Lebens gut verbringt, dann sammelt es daraus Kräfte.
Auch wenn danach Schwierigkeiten kommen, ist zumindest eine Erinnerung an Glück nicht zu nehmen.“

(Loris Malaguzzis)

Der Waldkindergarten bereitet die nachfolgenden Lebensphasen vor. So eignen sich hier die Kinder Kompetenzen an, die sie für die Schulreife und ihr späteres Leben benötigen.

Wir fassen sie in 4 allgemeine Kompetenzen zusammen:

- Selbstkompetenz
- Sozialkompetenz 
- Ökologische Kompetenz
 - Sachkompetenz
 

1. Selbstkompetenz
Die Kinder erarbeiten sich die Sicherheit, sich ohne Angst in der Natur zu bewegen. Sie lernen, Gefahrensituationen einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten. So erleben sie eigene Grenzen und lernen mit diesen umzugehen.
Durch das Leben in und mit der Natur entwickeln sie Kräfte, um die Herausforderungen des Alltags gut und sicher zu bewältigen. Die Kinder können sich aufgrund der vielfältigen Erfahrungen zu autonomen und selbstverantwortlichen Persönlichkeiten entwickeln; ein stabiles Fundament wird gelegt, um sowohl mit körperlichen als auch mit psychischen Situationen besser umgehen zu können.
 

2. Sozialkompetenz
2.1.  Die Gruppe
Die Kinder erleben, dass Zusammenarbeit in der Gruppe wichtig ist, um schwierige Situationen in der Natur zu bewältigen wie z.B. bei der Überquerung eines Baches oder beim Besteigen eines Hügels. Idealerweise hilft jeder jedem, damit alle das Ziel erreichen. Sie erleben, dass jeder einzelne eine wichtige Funktion in der Gruppe erfüllt.

Ohne gegenseitige Rücksichtnahme kann die Gruppe nicht viel erreichen, die größeren Kinder müssen daher zunächst noch viel Geduld und Verständnis für die kleineren Kinder aufbringen.
 

2.2.  Konflikte
Die Kinder lernen, Konfliktlösungsstrategien z.B. bei der Einigung über ein bestimmtes Projekt zu entwickeln. Diese können sie auf immer wiederkehrende Situationen im Alltag übertragen.                                           

Es wird Hilfestellung im Umgang mit Gefühlen wie Trauer, Wut, Ärger, Frust gegeben nach dem Motto ,, jedes Gefühl ist in Ordnung, aber nicht jedes Verhalten".                                             

Alltagssituationen werden als Anlass genommen, um über Gefühle zu sprechen, es werden Rollenspiele gespielt und gemeinsame Konfliktlösungsstrategien entwickelt. Die Kinder sollen sich ihrer Gefühle bewusst werden und auch lernen, Gefühle von anderen wahrzunehmen. Sie lernen den Umgang mit anderen sozialen Verhaltensweisen und den Umgang mit Konflikten.

Dies wird u. a. beim regelmässigen Durchführen des Gewaltpräventionsprojektes Faustlos thematisiert.
                                                                         

2.3.  Verantwortung
Die Kinder lernen, Verantwortung für ihr Handeln in der Gemeinschaft zu übernehmen. Daneben schafft ein Waldkindergarten Grundlagen für den kreativen und verantwortlichen Umgang mit Materialien, Umwelt und Techniken.
 

3. Ökologische Kompetenz
Durch das Leben im Wald werden die Kinder für Natur, ihre Schönheit und ihre Prozesse wie z.B. die Jahreszeiten sensibilisiert. Dabei wird naturkundliches Sachwissen hautnah erlebt. Die Kinder begreifen spielerisch die ökologischen Wechselbeziehungen unter Einbeziehung des Menschen.

Ziel ist es, bei den Kindern Liebe, Respekt und Verantwortungsgefühl für Wald und Natur im allgemeinen über die Kindergartenzeit hinaus zu entwickeln.

 

Dies soll ganz nach folgendem Motto geschehen:

Ich schütze nur, was ich liebe.
Ich liebe nur, was ich kenne.

Ich kenne nur, was ich wahrnehme.
Ich nehme nur wahr, was für mich Bedeutung hat...
....und diese Bedeutung vermitteln Erwachsene den Kindern
.
( R. Knauer, P. Brandt )

 

4. Sachkompetenz
Der Umgang mit Material und mit Werkzeug wird gefördert. Die Kinder entdecken, dass sie vor Ort mit Naturmaterial wie z.B. Äste, Blätter, Erde und Steine schöne einfache Spielsachen und Rollenspiele (z.B. Kaufmannsladen) konstruieren können. Dadurch lernen sie die Qualitäten verschiedener Materialien genau kennen und benötigen somit kein vorgefertigtes Spielzeug. Bei der Konstruktion einfacher Gegenstände in der Natur erproben sie den Umgang mit einfachen Werkzeugen und die Pflege dieser Mittel.
 

Abschließend möchten wir hier nochmals deutlich hervorheben:
Im Waldkindergarten werden Fähigkeiten gefördert, die auch im schulischen / weiteren Leben von herausragender Bedeutung sind. Sobald ein Kind in unseren Waldkindergarten kommt, fängt unsere „Schulvorbereitung“ an.         

Folgende Bereiche werden insbesondere gefördert:
- Kreativität / Phantasie
- Sprachfähigkeit
- Selbstbewusstsein
- Selbständigkeit                                                                 
- Kritikfähigkeit
- Sozialverhalten                                                                 
- Sensorische Integration
- Umweltbewusstsein/ Ökologisches Bewusstsein
- Grob- und Feinmotorik
- Konzentrationsvermögen / Ausdauer
- Gesundheit                                                                    
- Orientierungssinn

Eine regelmässige Zusammenarbeit mit den Grundschulen in Haste und Bad Nenndorf ist uns sehr wichtig, damit sich die Lehrer einerseits ein Bild über unsere Arbeit machen können und wir andererseits wissen, welche Voraussetzungen die Kinder beim Schuleintritt mitbringen sollten.                                                     

Durch einige Gespräche und Ausflüge zur Schule wird dem Kind der Übergang zur Schule erleichtert, es weiß ungefähr, was es zu erwarten hat. In diesem Zusammenhang werden für zukünftige Schulkinder altersentsprechende Aktivitäten angeboten, die der Förderung speziell für die Schulfähigkeit benötigter Fertigkeiten dienen sollen.

 

D: Methodisches Vorgehen
Kinder erweitern ihr Wissen und ihre Fähigkeiten nur, wenn sie experimentieren und ausprobieren dürfen. Wir bieten den Kindern den Waldkindergarten, wo sie genau das tun können, unterstützt von den Erzieherinnen.                        

Maria Montessori formulierte dies einmal so:

„Ich mag Dich so, wie Du bist.
 Ich vertraue auf Deine Fähigkeiten.
Wenn Du mich brauchst, bin ich da;
versuche es zunächst einmal selbst.“

Kinder und Erzieherinnen gestalten ihren Alltag gemeinsam, wie es der ko-konstruktivistische Ansatz beschreibt. Sie erschaffen die Welt immer wieder neu als soziale Konstruktion.

Um sich die oben genannten Kompetenzen anzueignen oder diese zu erweitern, halten wir im Rahmen einer naturpädagogisch ausgerichteten Arbeitsweise den lebensbezogenen Ansatz in Verknüpfung mit der Projektmethode für sehr vorteilhaft. Diese beiden Methoden bieten einen Weg, den Erzieherinnen und Kinder gemeinsam gehen können. Dadurch erleben Kinder schon früh die Chancen und Herausforderungen partizipativen Arbeitens, ausserdem kann auf die jeweiligen Bedürfnisse und Situationen der Kinder eingegangen werden.

Kurze Erläuterung des lebensbezogenen Ansatzes:

Bei allem, was sich in der kindlichen Umgebung - geplant oder ungeplant – ereignet, ist Leben der Hauptgesichtspunkt. Deshalb handelt es sich hierbei um einen absolut kindorientierten Ansatz.

  • Es geht bei den Erfahrungen des Kindes um Erleben, statt um Belehren durch Pädagogen oder etwa um mediatisierte Aneignung, wie Kinder sie heute vielfach erfahren. Erlebnispädagogische Elemente haben damit Priorität vor steriler Unbeweglichkeit.
  • Leben als Zusammenleben von Erzieherinnen und Kindern hat aktuelle Bedeutung. Damit ist das gesamte menschliche Miteinander gemeint, wie es der Alltag, und zwar auch der unliebsame, mit sich bringt; alle alltäglichen Lebensfreuden sowie Lebensbetrübnisse gehören dazu. Glück und Unglück des Lebens werden in der Gegenwart geteilt – die Zukunft wird gemeinsam vorbereitet und gestaltet.
  • Lebensbezogen bedeutet auch, dass der Kindergarten auf das Leben in der Schule vorbereiten soll.
  • Bei diesem Ansatz werden Schwerpunkte der Kindergartenarbeit von den Erzieherinnen geplant, vorbereitet und auch nachbereitet.
  • Das Lebensumfeld des Kindes wird mit einbezogen, z. B. durch Besuche bei örtlichen Institutionen oder Einrichtungen.
  • Die Erzieherinnen kennen die Lebensbedingungen des einzelnen Kindes und berücksichtigen sie in ihrer Arbeit.

 

In der Praxis sieht dies so aus, dass zum einen Situationen und Ereignisse aufgegriffen werden, denen die Kinder plötzlich begegnen (z. B. Geburt eines Geschwisterkindes; Interesse an anderen Kulturen;....) und die sie bewegen; aber zum anderen auch von den Erzieherinnen Themen angesprochen werden, die über das Alltagsgeschehen hinaus gehen und die den Kindern nahegebracht werden sollen (“vom-Korn-zum-Mehl”, Ernährung, Polizei,...).

Bei der Umsetzung solcher Projekte steht stets das Kind mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Es geht in erster Linie immer um das “Leben und Lernen“. Wichtig ist uns hierbei, dass die Kinder selbst ausprobieren, selbst erleben, wie sich etwas anfühlt oder wie etwas funktioniert, die Erzieherinnen spielen dabei nur eine unterstützende Rolle. Sie geben Hilfestellungen und versuchen mit unterschiedlichen Medien, den Kindern bei der Erarbeitung eines Themas oder einer Aufgabe dieses nahe zu bringen (z. B. Buchbetrachtung, Besuch vor Ort, Einladung einer erfahrenen Person,...).

Während des Freispiels geben die Kinder viel von dem Preis, was sie bewegt (z. B. im Rollenspiel). Aus diesem Grund benötigen sie Freiheit und freie Zeit um Erfahrungen zu sammeln, sich zu entfalten und sich auf ihre Umwelt einzulassen. Die grössten Erfolge entstehen, wenn diese Erfahrungen auf Eigeninitiative des Kindes basieren. Erzieherinnen haben hier die Möglichkeit, die Kinder zu beobachten, um dann gezielt auf Emotionen, Sorgen und Ängste der Kinder eingehen zu können. Die emotionale Verfassung der Kinder spielt schliesslich eine wesentliche Rolle im gesamten Gruppenprozess, dieser bestimmt, was sich eine Gruppe oder auch ein einzelnes Kinder erarbeiten kann. Insofern ist eine Gruppengröße von 15 Kindern optimal, da jedes Kind individuell wahrgenommen werden kann – sowohl von den Erzieherinnen als auch von den anderen Kindern. 

 

E: Vernetzung innerhalb des Gemeinwesens

Das „Netzwerk Waldkindergarten“ im Schaubild:

Der Waldkindergarten ist eine Einrichtung, die gut integriert ist in das Gemeinwesen. Das Gemeinwesen soll sowohl teilhaben am Alltag des Waldkindergartens, als auch von den dort gemachten Erfahrungen und der dortigen Infrastruktur profitieren (z. B. Nutzung für Waldtage anderer Kindergärten und -gruppen, Erfahrungsaustausch und Schulungen durch die Erzieherinnen des Waldkindergartens). Dafür ist es notwendig, ein Netzwerk von Kontakten zu gegenseitigem Nutzen innerhalb des Gemeinwesens aufzubauen.

 

F: Alltägliche Aktivitäten im Wald

  • sammeln: Verschiedene Gegenstände werden zum Basteln, Spielen und Betrachten gesammelt.
  • suchen: Die Kinder erhalten Aufträge, nach bestimmten Dingen im Wald zu suchen z. B. Spuren von Tieren, Gegenstände mit einer bestimmten Farbe, Form oder Grösse, etwas Schönes, Weiches oder Geheimnisvolles, was die Sinne und Phantasie anregt.
  • messen, zählen, schätzen: Es werden Fragen und Aufgaben gestellt z. B. wie viele Kinder können - sich an den Händen fassend- einen dicken Baum umspannen oder ist ein 6jähriges Kind genauso groß wie eine 6jährige Fichte?
  • beobachten / erforschen: Im Wald kann natürlich viel erforscht und beobachtet werden (Tiere, Farben, Formen und wechselnde Jahreszeiten). Die Beobachtungen sollen durch gezieltes Fragen unterstützt werden, um Beobachten und Formulieren des Wahrgenommenen zu fördern.
  • freies Spiel: Die Kinder spielen und entdecken den Wald auf eigene Faust und erfinden selbst neue Spiele.
  • Geschichten, Märchen, Gedichte, Lieder: Geheimnisvolle Geschichten und Märchen können erzählt werden, um die Neugier, Wissbegierde und Glaube an das Wundersame anzuregen. Durch Gedichte und Lieder können Erlebnisse der Kinder aufgegriffen werden.
  • Spiele mit allen Sinnen (mit offenen und mit geschlossenen Augen): Verschiedene Walddüfte erkennen oder aber auch nach weichen, glatten, rauen, harten Dingen im Wald suchen, Waldgeräusche hören oder ein Vertrauensgang, wobei das Kind einen bestimmten Weg geführt wird.

Spiele, die naturkundliches Wissen vermitteln:
Auf spielerische Weise sollen die Kinder interessante Dinge über die Natur lernen, Spiele wie z. B. Tierrätsel, bei welchen Umschreibung eines Tieres dieses erkannt werden soll.

 

G: Spezielles und Wissenswertes zum Waldkindergarten Bad Nenndorf e.V.

Öffnungszeiten:
Der Waldkindergarten ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Bei genug Bedarf kann eine verlängerte Bring- und Abholphase angeboten werden, das heisst, von 8.00 bis 8.30 Uhr und von 12.30 bis 13.00 Uhr .

An gesetzlichen Feiertagen, Ferien drei Wochen innerhalb der Schulsommerferien, eine Woche Anfang Januar) der Einrichtung und an zusätzlichen Schließtagen (wie z. B. Fachkräftemängel, Fortbildung) bleibt der Waldkindergarten geschlossen.

Gruppengröße und Personal
Die Gruppe besteht aus 15 Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren. Begleitet und betreut werden die Kinder von zwei staatlich anerkannten Erzieherinnen und eventuellen Praktikanten.

Die wichtigsten Regeln und Absprachen für die Kinder

  • Es werden grundsätzlich keine Dinge (Früchte, Blätter, Moos, Rinde, etc.) aus dem Wald in den Mund gesteckt bzw. gegessen.
  • Es sollen keine Pflanzen aus- oder Teile von ihnen mutwillig abgerissen werden. Zu Bastel- oder Dekorationszwecken werden die Kinder angehalten, Pflanzenteile behutsam abzupflücken.
  • Tiere (Käfer, Regenwürmer, etc.) sind leicht verletzbar, deshalb muss mit ihnen sehr vorsichtig umgegangen werden.
  • Niemand entfernt sich ohne Begleitung eines Erwachsenen ausser Sichtweite.
  • Stöcke werden nicht in Gesichtshöhe gehalten und es wird nicht mit einem Stock in der Hand gerannt.
  • Bäume dürfen nur unter Aufsicht erklettert werden.
  • Vor dem Essen wäscht sich jedes Kind mit seinem mitgebrachten nassen Waschlappen die Hände ab.
  • Auf mitgebrachtes Spielzeug am mittwöchlichen Spielzeugtag achten die Kinder allein, sind sich jedoch bewusst, dass jedes andere Kind auch damit spielen darf. Nicht erwünscht sind Waffen und Schminkutensilien jeglicher Art ( ausser Schminkstifte für Kinder ). An den anderen Tagen der Woche wird auf das Mitbringen eigener Spielzeuge verzichtet.

Kleidung / Ausrüstung:
Wichtig für die Kinder ist die Waldkleidung. Wenn es warm ist, sind bequeme, dünne lange Hosen und langärmlige T-Shirts ratsam, denn von Frühjahr bis Herbst ist Zeckenzeit. Festes Schuhwerk benötigen die Kinder jeden Tag. Bei Regen sind Buddelhosen und Gummistiefel erforderlich. Wenn es kalt ist, ist der sogenannte „Zwiebel-Look" am geeignetsten, d.h. mehrere Schichten Kleidung übereinander, die je nach Temperatur ausgezogen werden können.

Jedes Kind trägt einen kleinen Rucksack. Der sollte nicht zu gross und nicht zu klein sein und muss gut sitzen (mit Brustgurt). Ein Stück Iso-Matte dient beim Frühstück als Sitzunterlage. Im Rucksack befinden sich zudem noch eine Frühstücksdose eine Kinder-Thermosflasche und ein nasser Waschlappen.

Ein Handy (pro Erzieherin) mit allen wichtigen Telefonnummern, eine Erste-Hilfe-Tasche, Ersatzkleidung, Lupengläser, Bestimmungsbücher, Bastelutensilien etc. werden in den Rucksäcken der Erzieherinnen und im Bollerwagen mitgeführt. Bei Notfällen werden die Eltern telefonisch informiert und gegebenenfalls der Krankenwagen gerufen.

Ein Bauwagen steht auf dem Waldstück als Kleidungslager, Notunterschlupf und Trocken- / Warmzone zur Verfügung. Bei Sturm oder Temperaturen unter -10°C findet der Kindergarten entweder in der Turnhalle in Hohnhorst oder Waltringhausen statt. Die Bekleidung der Kinder sollte auch an diesen Tagen für drinnen und draussen geeignet sein.

Elternarbeit / Öffentlichkeitsarbeit:
Bei unserer Einrichtung handelt es sich um eine Elterninitiative, deshalb kommt der Elternmitarbeit eine besondere Bedeutung zu. Diese liegt zum einen im inhaltlich / konzeptionellen Bereich sowie zum anderen im organisatorischen Bereich. Ziel ist, dass Eltern gemeinsam mit den Erzieherinnen inhaltliche und konzeptionelle Überlegungen durchführen.

Die allgemeine Organisation des Waldkindergartens ist die Aufgabe der Eltern: sie sind zuständig für die Verwaltung (Personal, Finanzen, etc.). Sie übernehmen die Verantwortung für die Organisation. Die Mitarbeit und Planung von Exkursionen und Festen gehört ebenfalls zu ihrem Aufgabenbereich. Hilfe von den Eltern wird ebenso beim Einkauf von Bastelmaterial und Fachbüchern und bei der regelmässigen Reinigung und Instandhaltung des Bauwagens benötigt.

Für den Ausfall einer Erzieherin (bedingt durch Fortbildung, Krankheit oder Urlaub) müssen die Eltern Vertretungsdienste ableisten. Ein Pflichtelterndienst pro Jahr ist dabei fest vorgesehen, ansonsten gilt der im voraus erstellte Vertretungsplan, damit Eltern auch kurzfristig einspringen können.

Elternabende finden regelmässig (alle acht Wochen) statt. Auf den Elternabenden werden inhaltlich / pädagogische Themen, wie z. B. Umsetzung des Konzeptes, Gruppensituation, Arbeitsschwerpunkte, Umgang mit Aggressionen diskutiert.

Es werden aber auch organisatorische Aufgaben besprochen und verteilt, wie z. B. notwendige Verwaltungsaufgaben, Organisation von Festen, Öffentlichkeitsarbeit.

Die Elternabende werden vom Vorstand und den Erzieherinnen vorbereitet. Die zu behandelnden Themen werden von beiden Seiten eingebracht. Die regelmässige Teilnahme am Elternabend ist verpflichtend.

Elterngespräche mit den pädagogischen Fachkräften sind erwünscht und werden nach Absprachen geführt. Sie basieren auf Beobachtungsbögen, die in regelmässigen Abständen von den pädagogischen Fachkräften angefertigt werden. Erzieherinnen und Eltern gehen offen und ehrlich miteinander um und fördern so den Zusammenhalt in der Gruppe.

Eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden (Landesjugendamt, Gesundheitsamt, Förster) ist anzustreben. Ebenso erachten wir als Träger eine fachliche Zusammenarbeit mit anderen Wald- und Naturkindergärten als notwendig.

Um den Kindern den Übergang in ihren neuen Lebensabschnitt zu erleichtern, kann ein Elternteil anfangs sein Kind in die Gruppe nach Bedarf begleiten.

An sogenannten „Schnuppertagen“ erhalten zukünftige Waldkindergartenkinder die Möglichkeit, mit ihren Eltern einen Einblick zu gewinnen.

 

Versicherungen
Die Kinder werden bei der Gemeindeunfallversicherung versichert.
Der Waldkindergarten hat eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen.

Die Erzieherinnen sind in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert.

 

Zecken / Fuchsbandwurm
Um eine mögliche Gefährdung durch den kleinen Fuchsbandwurm oder durch Zecken so gering wie möglich zu halten, müssen drei wichtige Regeln unbedingt befolgt werden:

  • Nichts, was im Wald wächst, darf verzehrt werden, egal, ob es normalerweise essbar ist, als ungeniessbar gilt oder giftig ist. Ausserdem darf das Wasser aus Bächen, Tümpeln oder Pfützen nicht getrunken werden.
  • Tierkadaver und Kot dürfen nicht angefasst werden.
  • Das ganze Jahr über sind langärmlige Kleidung, lange Hosen und eine Kopfbedeckung zu tragen. Nach dem Kindergartenbesuch müssen die Kinder täglich von ihren Eltern nach Zecken abgesucht werden.

 

Ein Tag bei den Deisterzwergen
Ein Kindergartentag bei den Deisterzwergen beginnt morgens um 8.30 Uhr am Treffpunkt in der Nähe der Mooshütte. Dort warten die Erzieherinnen auf die Kinder, welche in Fahrgemeinschaften im Wald ankommen.

Dann geht es los:
Der erste Haltepunkt ist an einer kleinen Kuhle, an der die Kinder erst mal eine Runde klettern und toben können. So haben sie anschließend mehr Ruhe und Konzentration für den Morgenkreis, der am 2. Haltepunkt - dem „Morgenwaldsofa“ - stattfindet. Dort wird gesungen und gespielt, gezählt, wie viele Kinder anwesend sind und herausgefunden, wer fehlt oder zu Besuch ist.

Dann wird besprochen, was für den Tag geplant ist und was die Kinder gerne machen würden.

Nach dem Morgenkreis am Waldsofa begeben sich alle entweder auf den Weg zum Bauwagen oder nutzen den Tag, um den Wald zu erkunden. Dabei werden auch oft Stellen im Wald besucht, die schon so etwas wie Lieblingsplätze geworden sind, wie z. B. das “Indianerdorf“, der Fichtenwald oder die mittlere Kuhle.

Auf dem Weg zum Ziel werden mehrere Pausen eingelegt, da es immer wieder etwas Spannendes zu entdecken gibt. Eine dieser Pausen dient unter anderem auch einem gemeinsamen Frühstück, welches mit einem Tischspruch beginnt und mit einer Frühstücksgeschichte endet.

Ist dann ein Ziel erreicht, so wird dort gespielt, gebastelt, experimentiert und erkundet.

Schnell wird ein abgeknickter Baum zum Hexenhaus oder kleine Lehmkugeln zu Bonbons und Kuchen. Es wird balanciert und geklettert, phantasiert und ausgedacht. Dabei entstehen die tollsten Spielideen.

Die Kinder werden dabei von den Erzieherinnen aktiv begleitet, indem Fragen beantwortet werden, auf Veränderungen in der Natur hingewiesen wird und die Erzieherinnen auch sonst als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in dieser Phase auf dem Freispiel, da dieses für die Kinder die wichtigste Ausdrucks -, Erfahrungs- und Lernform ist.

Je nach Bedarf und Thematik dient diese Zeit auch der Durchführung von gezielten Beschäftigungen und Projekten, in denen die Ideen und Anregungen der Kinder mit einbezogen werden.

Um ca. 11.30 Uhr treffen sich alle zu einem gemeinsamen Schlusskreis, in dem die Kinder von ihren gemachten Erfahrungen berichten können, Kreis- und Fingerspiele gemacht werden, Lieder gesungen, Natur – Themen besprochen werden und ein Schlusslied gesungen wird.

Anschließend geht es zurück zum Treffpunkt, wo die Eltern schon auf ihre Schützlinge warten.

Da im Waldkindergarten sowohl kind- als auch situationsorientiert gearbeitet wird, kann der Tagesablauf jederzeit variieren.

 

Nachwort

DA ES DEM KÖNIG ABER WENIG GEFIEL, DASS SEINE KINDER,
DIE KONTROLLIERTEN STRASSEN VERLASSEND,

SICH QUERFELDEIN HERUMTRIEBEN,
UM SICH SELBER EIN URTEIL ÜBER DIE WELT ZU MACHEN,
SCHENKTE ER IHNEN WAGEN UND PFERD:

„NUN BRAUCHT IHR NICHT MEHR ZU FUSS ZU GEHEN“, WAREN SEINE WORTE.
„NUN DÜRFT IHR ES NICHT MEHR“, WAREN DEREN SINN.
„NUN KÖNNT IHR ES NICHT MEHR“, DEREN WIRKUNG.

 

Wir wünschen allen (Wald-) Kindern beim „Verlassen der Straßen“, „Querfeldeinlaufen“ und beim „Entdecken der Welt“ viel Spaß und Freude!

..... und nun noch ein kurzes, aber wichtiges Schlusswort:

Diese Konzeption soll als Grundlage für die Arbeit im Wald dienen. Es ist immer wieder erforderlich, die hier erläuterten Gedanken neu zu überdenken und gegebenenfalls wieder neu zu verfassen!

Waldkindergarten Bad Nenndorf e. V. - Deisterzwerge | deisterzwerge.bike@web.de